Die fehlende Prüfebene für die richtige Besteuerung
Warum E-Rechnungs-Netzwerke zwar mittlerweile jede Rechnung in Echtzeit zustellen und melden können, Ihnen aber immer noch nicht sagen können, ob die darin ausgewiesene Steuer korrekt ist.
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Die Echtzeit-Meldung falscher Steuern ist keine Steuerkonformität, sondern lediglich die schnellere Verbreitung von Fehlern.
Die Netzwerke, die heute Geschäftsrechnungen übertragen, können jede Rechnung überall und in Beinahe-Echtzeit zustellen und melden. Dieses Problem ist gelöst. Allerdings prüft kein Akteur in diesen Netzwerken, ob die Steuer auf der Rechnung korrekt ist, und die semantische Ebene, die für die Automatisierung dieser Prüfung erforderlich wäre, existiert nicht. Alles, was das Ökosystem als Validierung bezeichnet, prüft lediglich, ob eine Rechnung ordnungsgemäß formatiert ist: Schema, Geschäftsregeln, Codelisten, Arithmetik. Eine Rechnung, die den Standardsteuersatz auf eine steuerbefreite Lieferung anwendet, besteht jede dieser Prüfungen.
Dieses Dokument legt das Argument in drei Überprüfbaren Beobachtungen dar und stellt die Frage, wo eine Prüfebene für die Steuerqualität angesiedelt sein sollte.
Kostenlos, keine Registrierung erforderlich. Von Jan Druppel und Danny Vermeiren, Banqup Group.