Vereinfachen Sie Ihre E-Rechnungsstellung: Warum ein einzelner Peppol Access Point die intelligentere Wahl ist.

Ab dem 1. Januar 2026 wird die E-Rechnungsstellung für alle in Belgien registrierten Mehrwertsteuerpflichtigen verpflichtend. Um Einheitlichkeit und Einhaltung sicherzustellen, hat die belgische Regierung Peppol als bevorzugtes Netzwerk für den Austausch strukturierter digitaler Rechnungen festgelegt.
Obwohl es technisch möglich ist, separate Anbieter für das Senden und Empfangen von E-Rechnungen über Peppol zu verwenden, führt dies oft zu Ineffizienzen. In diesem Artikel erklären wir, warum es nicht nur einfacher, sondern auch kostengünstiger und zuverlässiger ist, sich für einen einzigen Peppol Access Point zu entscheiden.
Was ist Peppol?
Peppol ist ein sicheres, standardisiertes Netzwerk, das es Unternehmen und öffentlichen Einrichtungen ermöglicht, elektronische Dokumente wie Rechnungen in einem strukturierten Format auszutauschen.
Sie können es sich ähnlich wie ein Mobilfunknetzwerk vorstellen. Um Anrufe zu tätigen, benötigen Sie sowohl ein Telefon als auch einen Netzwerkanbieter. Ebenso muss Ihr Unternehmen, um Peppol zu nutzen, über einen zertifizierten Access Point-Anbieter verbunden sein.
Sobald verbunden, wird Ihrem Unternehmen eine Peppol-Teilnehmer-ID zugewiesen (in der Regel verkürzt als Peppol-ID bezeichnet), die oft auf Ihrer Umsatzsteuer-Identifikationsnummer basiert. Dieser eindeutige Bezeichner ermöglicht es, dass Sie innerhalb der Globaler Peppol-Verzeichnis, die durch die OpenPeppol Association verwaltete durchsuchbare Datenbank der registrierten Teilnehmer.
Sollten Sie einen oder zwei Anbieter verwenden?
Obwohl das Peppol-Framework es Unternehmen ermöglicht, verschiedene Anbieter für den Versand und Empfang von Dokumenten zu wählen, führt die Aufteilung der Verantwortlichkeiten in der Praxis oft unnötig zu Komplikationen.
Hier ist, warum es sinnvoll ist, Ihre E-Rechnungsstellung unter einem Dach zu behalten:
1. Verbesserte Verfolgung mit Lieferbestätigungen
Beim Versenden von Rechnungen ist es entscheidend, auch die Bestätigungen über deren Zustellung zu erhalten. Diese digitalen Empfangsbestätigungen werden als Rechnungsnachrichtenantworten (IMRs) bezeichnet und bestätigen, ob Ihre Rechnungen empfangen und verarbeitet wurden, ähnlich wie die "gelesen"-Bestätigungen, die Sie in Messaging-Apps erhalten.
Allerdings kann nur Ihr Empfangsanbieter Sie offiziell im Peppol-Netzwerk registrieren, um jede Art von Nachricht zu empfangen. Wenn Sie einen separaten Anbieter für den Versand verwenden, kann dieser Anbieter möglicherweise keine IMRs empfangen, was bedeutet, dass Sie wichtige Rückmeldungen verpassen könnten.
Weniger Komplexität, weniger Fehler
Die Zusammenarbeit mit zwei Anbietern bedeutet in der Regel, dass man zwei technische Integrationen, zwei Sätze von Zugangsdaten, zwei Support-Teams und möglicherweise widersprüchliche Prozesse verwalten muss. Dies kann zu Verzögerungen führen, wenn Probleme auftreten, insbesondere wenn die Anbieter sich gegenseitig die Schuld zuschieben.
Die Auswahl eines einzelnen Zugriffspunkts vereinfacht die Unterstützung, gewährleistet eine schnellere Problembehebung und reduziert das Risiko von Konfigurationsfehlern oder Compliance-Lücken.
Niedrigere Kosten dank höherer Volumina
Die Verwendung eines einzigen Anbieters sowohl für den Versand als auch den Empfang erhöht die Anzahl der Transaktionen, die Sie über diesen Anbieter abwickeln. Viele Zugangspunkte bieten volumenbasierte Preise an, daher kann die Konsolidierung aller Transaktionen unter einem einzigen Vertrag zu erheblichen Kosteneinsparungen führen.
Machen Sie sich bereit für die E-Rechnungspflicht in Belgien im Jahr 2026.
Mit dem nahenden Termin für die verpflichtende B2B-E-Rechnungsstellung in Belgien ist es wichtig, strategische Entscheidungen zu treffen, die langfristige Effizienz und Einhaltung unterstützen. Während Belgien ein wichtiger Vorreiter ist, breitet sich dieser Trend schnell in ganz Europa und darüber hinaus aus, da viele andere Länder in absehbarer Zeit ähnliche Vorschriften einführen werden.
Das Peppol-Netzwerk, flexibel durch sein Design, bietet einen robusten Rahmen für diese globale Veränderung, und Unternehmen werden am meisten von einem einzigen, zuverlässigen Anbieter profitieren, der sowohl ausgehende als auch eingehende Rechnungen verwalten kann, um die Bereitschaft für aktuelle und zukünftige Vorschriften weltweit sicherzustellen.
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Banqup ist ein zertifizierter Peppol Access Point-Anbieter. Wir erleichtern Ihnen den Umstieg auf die E-Rechnungsstellung, indem wir Ihre Registrierung, Einrichtung, Integration und laufende Unterstützung übernehmen und sicherstellen, dass Ihr Unternehmen vollständig auf die Zukunft der Rechnungsstellung vorbereitet ist.
Zusammenfassend:
Die Einführung von E-Rechnungen wird in verschiedenen Regionen umgesetzt. Mit dem belgischen Mandat, das nur noch 3 Monate entfernt ist, werden ab dem 1. Januar 2026 alle in Belgien registrierten Mehrwertsteuerpflichtigen verpflichtet sein, E-Rechnungen zu übernehmen.
Peppol ist ein weit verbreitetes Netzwerk für den sicheren und standardisierten Austausch von Rechnungen.
Die Verwendung eines einzigen Zugangspunkts für E-Rechnungsoperationen kann zu reduzierten Kosten, vereinfachtem Tracking und weniger technischen Komplexitäten führen.
Warten Sie nicht bis zur letzten Minute, um sich auf das belgische Mandat und die sich entwickelnde E-Invoicing-Landschaft in ganz Europa und darüber hinaus vorzubereiten. Kontaktiere uns Heute, um sicherzustellen, dass Ihr Unternehmen vollständig mit allen bestehenden und zukünftigen Vorschriften konform ist, unabhängig davon, ob sie auf Peppol basieren oder nicht.


