Die E-Rechnung ist auf dem Vormarsch: Drei positive Trends im Rechnungswesen-Sektor

Mit nur noch wenigen Wochen bis zum 1 January 2026 Mandat für elektronische Rechnungsstellung, das Q4-Ergebnisse von dem ITAA-Umfrage zeige, dass der Belgischer Buchhaltungssektor hat deutliche Fortschritte gemacht. Was im Frühling als Planungsphase begann, hat sich in der zweiten Hälfte des Jahres 2025 in konkrete Maßnahmen verwandelt.
Hier sind drei ermutigende Trends, die zeigen Buchhalter, Steuerberater und Unternehmer befinden sich auf einem guten Weg für die letzte Etappe bis 2026.
1. Die Einführung von E-Rechnungen gewinnt an Fahrt
Die Umstellung auf E-Rechnungen beschleunigt sich eindeutig. Im 2. Quartal gaben fast 60 % der Buchhaltungsunternehmen an, dass weniger als ein Viertel ihrer Mandanten bereit war. Bis zum 4. Quartal war diese Zahl auf 38,3 % gesunken.
Positiv ist, dass sich die Zahl der Unternehmen, bei denen mehr als 75 % der Mandanten vorbereitet sind, nahezu verdoppelt hat – von 9,3 % im zweiten Quartal auf 18,3 % im vierten Quartal.
Dieser Anstieg zeigt, dass Wirtschaftsprüfer und Steuerberater ihre Kundenbetreuung verstärkt haben, mehr Unternehmer selbst aktiv werden und der Sektor eindeutig von der Planung zur tatsächlichen Umsetzung übergegangen ist.
2. Mehr Unternehmen haben jetzt einen konkreten Kommunikationsplan
Kommunikation erweist sich in dieser Übergangsphase als eines der stärksten Kapitalien für Buchhalter und Steuerberater.
Im 2. Quartal hatten 65,6 % der Unternehmen bereits einen Kommunikationsplan eingeführt, doch bis zum 4. Quartal stieg dieser Wert auf 79,7 %. Das bedeutet, dass die meisten Unternehmen ihre Kundinnen und Kunden nun in strukturierter Form über die Verpflichtungen, Fristen und praktischen Schritte informieren, die sie unternehmen müssen.
Der Bericht zeigt, dass Kommunikationspläne verfeinert wurden, mehr Kunden rechtzeitig informiert werden und die Kommunikation nicht mehr ad hoc, sondern durchdacht und proaktiv erfolgt.
Dies erhöht nicht nur die Chancen auf einen reibungslosen und rechtzeitigen Übergang, sondern stärkt auch die Rolle des Buchhalters als vertrauenswürdiger Berater.
3. Blick nach vorn
Vorbereitungen beschränken sich nicht mehr nur auf die Einführung der E-Rechnung. Der Bericht zeigt, dass 55,9 % der Buchhalter und Steuerberater eine Lösung wählen möchten, die für E-Reporting bereit ist, den nächsten Schritt in der Digitalisierung der Steuerprozesse.
Diese wachsende Präferenz zeigt, dass Unternehmen nicht nur auf die Verpflichtung im Jahr 2026 reagieren, sondern strategisch über die umfassendere digitale Transformation nachdenken und sich auf neue Anforderungen vorbereiten, die als Nächstes kommen. Sie bestätigt auch, dass viele Buchhalter und Steuerberater die E-Rechnung als Anfang und nicht als Endpunkt sehen.
Was sagt uns das?
Der allgemeine Trend ist klar: Der belgische Buchhaltungssektor bewegt sich in die richtige Richtung.
Die meisten Unternehmen unterstützen ihre Kunden aktiv, führen Lösungen ein und investieren in klare Kommunikation. Noch nicht alle sind vollständig bereit, aber die Zahlen zeigen, dass der Sektor im Laufe des Jahres 2025 starke Fortschritte gemacht hat.
Die kommenden Wochen werden zwar weiterhin wichtig sein, aber das Fundament ist gelegt, und das ist ein positives Zeichen sowohl für Buchhalter als auch für Unternehmer.
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